Felix Griese

Felix Griese ist das jüngste Mitglied im Quartett. Um genau zu sein ist er exakt eine Studiengeneration jünger als die anderen Kollegen – und das mit allen Konsequenzen: Felix gehört nämlich zu der so genannten „Generation Praktikum“, was von den anderen Quartett-Mitgliedern schamlos ausgenutzt wird! Sein Lebenslauf ist durchaus exemplarisch für diese Generation, es fing alles so gut an: Bereits früh zeigte sich seine besondere Begabung, so dass er in die renommierten Auswahl-Jugendorchester des Landes Schleswig Holstein berufen wurde und schon zu Schulzeiten als Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Ehrhard Wetz Unterricht erhielt. Während seines Studiums, das er zunächst bei Prof. Wetz in Mannheim begann, bei Prof. Stefan Geiger in Hamburg bis zum Diplom fortführte und bei Prof. Christopher Houlding in Essen mit einem Aufbaustudium ergänzte, spielte er bereits mehrere Saisons im Schleswig-Holstein Festival Orchester und seitdem in zahllosen Orchestern in ganz Deutschland auf allen Positionen vom Praktikanten bis zum Solo-Posaunisten – natürlich immer nur befristet. Neben dieser mobilen und sehr flexiblen Tätigkeit als Orchesterposaunist ist Felix Griese auch Dozent für Posaune an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg sowie der Musik- und Kunstschule Lübeck – und das sogar unbefristet. Praktikant im Posaunenquartett „…unbekannt verzogen“ ist Felix Griese nun seit Oktober 2010. Neben den typischen Praktikanten-Aufgaben wie Kaffee kochen, Bleistifte anspitzen, Posaunen putzen, Koffer tragen, Protokoll führen usw. spielt er die Stimmen, die für die Kollegen zu schwer sind, bekommt aber nur die halbe Gage. Über eine Festmitgliedschaft wird demnächst beraten – dann aber nur mit Knebelvertrag…